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I. Wir sind das Original – für uns im Norden AA Ausdrucken

Seit 1948 ist der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) fester Bestandteil der Landespolitik Schleswig-Holsteins.

Der SSW vertritt seit jeher nicht nur die Interessen des dänischen Bevölkerungsteils und der nationalen Friesen, sondern erhebt auch stets dann „für uns im Norden“ seine Stimme, wenn regionalpolitische und allgemeine gesellschaftspolitische Probleme zur Lösung anstehen.

Der SSW orientiert seine Politik eng an der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung in Skandinavien. So bringen wir wichtige neue Impulse in die Politik in Schleswig-Holstein ein - beispielsweise in der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Bildungspolitik.

Der SSW steht für eine dezentrale Politik, wie sie in den nordischen Ländern praktiziert wird: Politische Entscheidungen müssen so bürgernah wie möglich getroffen werden, und die Bürgerinnen und Bürger müssen die Möglichkeit haben, diese zu beeinflussen.

Auf dieser Grundlage setzt sich der SSW dafür ein, dass die Menschen im Norden die Chance haben, hier zu arbeiten und gut zu leben.

Reformen nach skandinavischem Vorbild

Bei der Landtagswahl am 20. Februar 2005 geht es darum, wer in den nächsten fünf Jahren die Weichen für die Zukunft der Menschen in Schleswig-Holstein stellen soll. In den letzten Jahren haben sich viele grundlegende Probleme angehäuft, die immer noch auf eine dauerhafte Lösung warten. Reformen sind unausweichlich. Es stellt sich nur die Frage, wie sie angepackt werden sollen und welche Prioritäten dabei gesetzt werden.

In zentralen Problembereichen – wie der Arbeitsmarktpolitik, der sozialen Sicherung oder der Schulpolitik – sind skandinavisch inspirierte Politik und Reformen im Moment beliebt wie nie zuvor. Nahezu alle deutschen Parteien singen Loblieber auf die Schulpolitik oder die Arbeitsmarktpolitik in Dänemark und seinen nordischen Bruderstaaten. Dabei wird aber häufig nur herausgepickt, was gerade gefällt. Wichtige aber unliebsame Details werden verschwiegen.

Wir sind das Original

Der SSW steht für eine Politik, die aus Skandinavien nicht nur Ideen holt, sondern die Politik in den nordischen Ländern versteht. Denn wir kennen die Geschichte und Hintergründe der dänischen Reformen. Wir haben selbst miterlebt, wie das Bildungswesen in den nordischen Ländern sich entwickelt hat. Wir wissen auf welcher Grundlage die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten entstanden sind und reformiert wurden. Wir haben aus nächster Nähe verfolgt, wie die dänischen Arbeitsmarkt­reformen eingeführt wurden und welche Hürden es dabei zu überwinden galt.

Wir wissen nicht nur, welche Maßnahmen erfolgreich sein können. Wir wissen auch, welche Rahmenbedingungen dafür vorhanden sein müssen. Oder anders gesagt: Während die anderen sich immer nur die konkreten Reformen, die „Software“, ansehen, wissen wir auch, welche „Hardware“ dazu gehört, um diese Programme erfolgreich umzusetzen. Deshalb gibt es allen Grund, zu unterstreichen: Wir sind das Original!

Wer wirklich mehr nordisch inspirierte Politik in Schleswig-Holstein will, der sollte den SSW wählen.

Unser Wahlziel

Um diese Politik umzusetzen, tritt der SSW zur Landtagswahl am 20. Februar 2005 mit fünfzehn engagierten Kandidatinnen und Kandidaten an.

Auch dieses Mal stellt der SSW nur Direktkandidaten im Landesnorden auf. In insgesamt 13 Wahlkreisen können SSW-Kandidaten mit der Erststimme gewählt werden. Zwölf dieser Wahlkreise liegen im Landesteil Schleswig. Außerdem tritt wie immer eine SSW-Kandidatin im Wahlkreis Pinneberg-Nord an, weil hierzu die friesische Insel Helgoland gehört.

Wie schon im Jahr 2000 kann man den SSW am 20.02.2005 in ganz Schleswig-Holstein mit der Zweitstimme wählen. Diese Stimme ist entscheidend für die Stärke des SSW im Landtag. Sie bestimmt, wie viele Abgeordnete und wie viel Einfluss der SSW in der kommenden Wahlperiode hat.

Der SSW hat sich das Ziel gesetzt, auch nach der Landtagswahl mit mindestens drei Abgeordneten im Schleswig-Holsteinischen Landtag vertreten zu sein. Dafür werben wir mit diesem Programm um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler.

Ein gutes Wahlresultat hat auch Bedeutung für die Entscheidung, ob der SSW zur Bundestagswahl 2006 antritt oder nicht.

 

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